Programme - Mathias Tretter

Pop

tretter “In the future, everyone will be world-famous for 15 minutes.” Andy Warhol meinte es tatsächlich ernst, als er jedem diesen Quatsch versprach. Aus den 15 Minuten sind ja längst 140 Zeichen geworden. Zwar wird auch damit niemand zwingend berühmt, aber mitunter zumindest US-Präsident.

Was mit Casting-Shows begann, erreicht in Donald Trump nun endlich seinen sturmfrisierten Höhepunkt: Das Zeitalter des Amateurs. Blogger sind die neuen Journalisten, Hipster die neuen Bierbrauer, AfDler die neuen CDUler. Sänger kriegen den Literatur-Nobelpreis, Kinder erziehen ihre Eltern, das Oval Office ist der neue Hobbykeller. Und außenrum und untendrunter die Welt, die schlingert, dass es selbst den Profis schlecht wird. Die Zehner Jahre: Dilettanz auf dem Vulkan.

Die Auskenner dagegen heißen „Lügenbresse“ und „verschisenes Estäplischment“ (sic – wenn Rechte schreiben, führt das nicht zu Rechtschreibung). Einst hat man seine Mängel kaschiert, heute versteckt man seine Fähigkeiten. Wer Adorno zitiert, gilt als großkotzige Elitesau. Aber wenn man sagt: „Adorno? Sie meinen den neuen Fünftürer von VW?“ – dann ist man im Gespräch.

David Bowie, Prince, Leonard Cohen und George Michael mussten einfach sterben in dem Jahr, in dem alles Pop wurde. Mathias Tretter ist noch da. Lebendiger denn je, böse wie nie, mit dem Programm der Stunde: Pop – Politkomik ohne Predigt. Von einem Profi oraler Präsenz.
Mit Plödeleien oberster Populistik. Peziehungsweise, ohne Pescheidenheit: 150 Minuten Ruhm.



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Not with a bang, but a whimper

tretterenglischThat's globalisation for you: Brits become cooks, and Germans comedians. Not for very much longer, and we will be facing Taliban lapdancers! But, believe it or not, German humour can be as funny as British food yummy. Here comes Mathias Tretter, who is going to show you that Germany has more to contribute to international comedy than just Hitler (who was Austrian, anyway). And the mad hun is even having a shot at it in English!

Tretter has got a master's degree in English Literature, received after, as he puts it, "twelve marvellously gleeful years of studying. When it comes to socially accepted idleness, you just can't beat German universities."

However, Tretter did not waste all of his youth on education. Obviously, there were spells of learning, too. He spent a year in Scotland, working as an assistant teacher in an Edinburgh secondary school; not just any school, though, but an educational challenge rough enough to get a mention in Irvine Welsh's Trainspotting. "Eighty percent of my material and hundred percent of my language come from this job", he says. "'T´was a fuckin' experience wi' those mental cunts, you ken."

But don't worry: Mathias Tretter will not sound too Scottish. "More like a light Glaswegian with a heavy southern German accent. In any case you’re in for a multilingual treat!


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