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Bairisch Diatonischer Jodelwahnsinn




Der Wahnsinn ist zurück, nämlich der Bairisch Diatonische Jodelwahnsinn. Otto Göttler, Josef Brustmann und Petra Amasreiter pflegen eine Tradition, deren Wurzeln ins Jahr 1986 reichen. Göttler tat sich damals mit bis zu vier Musikanten zusammen, um mit skurrilen und gleichsam politisch ambitionierten Texten Kleinkunstbühnen und große Feste etwa der Anti-WAA-Bewegung zu erobern. So etablierte sich der „Wahnsinn" in wechselnden Formationen – und erlangte mit Göttler, Brustmann und der Geigerin Monika Drasch große Popularität auch fernab des Freistaats. 2002 war dann erst einmal Schluss – doch ist das Ende heute Geschichte und ein neuer Anfang gemacht. So gibt sich das Trio in Instrumentarium und Noten vielseitig wie eh und je – und macht eine Musik, die neben bayrischer Gstanzl-Tradition über Zwiefachen auch Elemente von Blues, Rap, Rock und Klassik hören lässt. Ein Übriges tun frech-subversive, bisweilen anarchistische und auch poetische Inhalte – ein Fest für alle Freundinnen und Freunde der Neuen Volksmusik und des Musikkabaretts.

Otto Göttler

Jahrgang 1948, ist ein G'wachs der Obergiesinger Nachkriegszeit. Schon als Jugendlicher bewies er, gegen den Strom schwimmen zu können, und tauschte den Fußball bei 1860 gegen das Rennrad beim RC 02 München ein. Beruflich führte er den vom Vater begründeten Süßwarenhandel nach seinem Tod weiter und baute ihn zum Wein und Spirituosenhandel um, gab das Geschäft aber 1993 zugunsten einer professionellen Karriere als Musikkabarettist auf: Sein intensives musikalisches Interesse bekundete er damit, dass er sich mit über 30 Jahren eine Klappzither kaufte, auch weil die gut aufs Radl passte. Das aber reichte ihm nicht und so begann er, auf der Diatonischen Harmonika (Steierischen) zu spielen. 1986 gründete er den Bairisch Diatonischen Jodelwahnsinn und blieb auch nach dessen zwischenzeitlichen Ende in diversen Projekten erfolgreich – stets beseelt von dem Gedanken, dass Volksmusik dem Zeitgeist aufs Maul und dem Publikum in die Augen schaut, direkt, grad und erdig, verschmitzt und äußerst fantasiereich.


 Josef Brustmann

war das achte von neun Kindern einer mährischen Flüchtlingsfamilie, die regional als musikalische Großfamilie bekannt ist und alsbald nach Waldram bei Wolfratshausen zog. Er erlernte die Instrumente Tuba, Kontrabass, Klavier und Cello, studierte an der Münchner Hochschule für Musik und arbeitete zunächst zehn Jahre lang als Musiklehrer an einem Münchener Gymnasium. Auf der Bühne feierte er Erfolge sowohl in Ensembles als auch solo-musizierend (unter anderem mit Marianne Sägebrecht) sowie als Solo-Kabarettist, als solcher er auch in Zukunft sein Publikum begeistern wird. Nicht zuletzt ist Josef Brustmann auch mit seinen Gedichten bekannt geworden, die in zahlreichen Anthologien veröffentlicht sind. Auch in der Sparte Musiktheater arbeitete er mit verschiedenen Künstlern zusammen; zu erfolgreichen Produktionen avancierten etwa das „Heimatflimmern" und „Franz Schubert - dringend gesucht".



Petra Amasreiter

ist auch ein Münchner Kindl und verbrachte viel Zeit in der Volksmusik, aber auch in Folk- und Rockbands. Von der Musik vereinnahmt, studierte sie klassische Violine und spielte in diversen Orchestern und Ensembles, wobei sie von Minnesang über Oper, von Fusionjazz bis Hardrock nichts ausließ. Die Studioarbeit hatte es ihr angetan, so ging sie 1997 zum Bayerischen Rundfunk, um sich zur Tontechnikerin ausbilden zu lassen. Seither spielt sie sich als Geigenpetra durch die Lande, komponiert und produziert Musik und traktiert ihre Schüler an verschiedenen Musikschulen. Der Jodelwahnsinn ist sozusagen ein „back to the roots" – wobei die Violine auch manchmal der E-Geige und den verzerrten Effekten weicht.



AB HERBST 2016


„Der Name ist Programm“
Update beim „Bairisch Diatonischen Jodelwahnsinn“:
„Der Name ist Programm“
heißt das Motto ab Herbst 2016
(Premiere ist am 29.09. im Münchner Lustspielhaus.)

Der „Jodelwahnsinn“ präsentiert ein facettenreiches und spannendes Instrumentarium: Acoustic- & Electric Guitars, Geige, Tuba und diatonische Ziach bringen abenteuerlich extravagante Arrangements mit außergewöhnlichen Sounds zum Klingen. Da werden Instrumente gestreichelt und gequält und bairisches Liedgut gejodelt und gerappt. Die Texte sind mal raffiniert hintergründig gewürzt, mal melancholisch und doch wieder schonungslos kritisch. Mit viel Humor und Zug, dazwischen aber auch mal mit leiser Poesie, beleuchten die Künstler das Zusammenprallen der modernen digitalen Welt mit Tradition, Gemütlichkeit und der unerschütterlich pragmatischen Einstellung des "bairisch gesunden Menschenverstandes".
Jodelwahnsinn-Gründer Otto Göttler und seine Mitstreiterin Petra Amasreiter haben dafür den Allround-Musiker Wolfgang Neumann ins Team berufen.
Er spielte bei den Meiers, mit Rudi Zapf und den Cubaboarischen und ist in der bayrischen Liedermacherszene seit Jahrzehnten innovativ dabei.
Der Bairisch Diatonische Jodelwahnsinn kommt authentisch daher, bairisch-gradraus und anarchisch - kultiges Musikkabarett, mutterwitzig, aberwitzig, schlitzohrig!


ottoneuOtto Göttler

Jahrgang 1948, ist ein G’wachs der Obergiesinger Nachkriegszeit. Schon als Jugendlicher bewies er, gegen den Strom schwimmen zu können, und tauschte den Fußball bei 1860 gegen das Rennrad beim RC 02 München ein. Beruflich führte er den vom Vater begründeten Süßwarenhandel nach seinem Tod weiter und baute ihn zum Wein und Spirituosenhandel um, gab das Geschäft aber 1993 zugunsten einer professionellen Karriere als Musikkabarettist auf: Sein intensives musikalisches Interesse bekundete er damit, dass er sich mit über 30 Jahren eine Klappzither kaufte, auch weil die gut aufs Radl passte. Das aber reichte ihm nicht und so begann er, auf der Diatonischen Harmonika (Steierischen) zu spielen. 1986 gründete er den Bairisch Diatonischen Jodelwahnsinn und blieb auch nach dessen zwischenzeitlichen Ende in diversen Projekten erfolgreich – stets beseelt von dem Gedanken, dass Volksmusik dem Zeitgeist aufs Maul und dem Publikum in die Augen schaut, direkt, grad und erdig, verschmitzt und äußerst fantasiereich.



Petra Amasreiter

ist auch ein Münchner Kindl und verbrachte viel Zeit in der Volksmusik, aber auch in Folk- und Rockbands. Von der Musik vereinnahmt, studierte sie klassische Violine und spielte in diversen Orchestern und Ensembles, wobei sie von Minnesang über Oper, von Fusionjazz bis Hardrock nichts ausließ. Die Studioarbeit hatte es ihr angetan, so ging sie 1997 zum Bayerischen Rundfunk, um sich zur Tontechnikerin ausbilden zu lassen. Seither spielt sie sich als Geigenpetra durch die Lande, komponiert und produziert Musik und traktiert ihre Schüler an verschiedenen Musikschulen. Der Jodelwahnsinn ist sozusagen ein „back to the roots“ – wobei die Violine auch manchmal der E-Geige und den verzerrten Effekten weicht.



Wolfgang Neumann

Geboren 1957 im Münchener Stadtteil Thalkirchen. Mit 6 Jahren: Erste Jodelversuche in den Schluchten einer Münchner Hochhaussiedlung. Mit 9 Jahren: Ausbildung zum Sängerknaben beim Windsbacher Knabenchor. Mit 12 Jahren: war dann aber erst mal Schluss mit brav sein und der geistlichen Musik. Die Gitarre, wild und knackig sollte es dann sein. Den Blues und den Rock hat er im englischen Garten von durchreisenden Hippies aus USA gelernt. Vom Vater gab es Unterricht in Gitarre, Percussion und Klavier. Ab 18 folgten wilde Jahre mit diversen Rockbands und dann wieder eine völlig andere Schiene: 4 Jahre Studium der klassischen Gitarre und der alpenländischen Volksmusik am Richard-Strauss-Konservatorium.
Es folgte eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Hackbrett-Virtuosen Rudi Zapf („Never Been There“) und dem Musikkabarett „Die Meiers“. Seit 1980 arbeitet er als Komponist für Film- und Fernsehproduktionen. Wolfgang Neumann lebt und arbeitet in Inning.


http://www.jodelwahnsinn.de


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